Microsoft Publisher wird eingestellt: Die besten Alternativen

Es gibt wichtige Neuigkeiten aus der Welt des Grafikdesigns, die Sie kennen sollten: Microsoft Publisher wird eingestellt. Nach 34 Jahren als beliebtes Design-Tool hat Microsoft angekündigt, „Ressourcen in andere, stärker nachgefragte Tools oder Dienste zu investieren“. Nach Oktober 2026 wird Publisher nicht mehr unterstützt. Wenn Sie also Broschüren, Visitenkarten oder Newsletter in Publisher gespeichert haben, sollten Sie rechtzeitig planen, damit keine Ihrer Dateien verloren geht.

Microsoft-Publisher-Symbol.

Die besten Alternativen zu Microsoft Publisher

Wenn Sie den Wechsel von Microsoft Publisher planen, lohnt es sich, andere Optionen zu prüfen. Wir haben eine Liste mit Alternativen zusammengestellt, die Ihnen bei der Wahl eines neuen Publishing-Tools hilft. Unabhängig von Ihrem Budget oder Erfahrungsstand können diese Apps alles abdecken, was Microsoft Publisher derzeit bietet.

Hier sind unsere Empfehlungen für Designsoftware, mit der Sie weiterhin mühelos professionell aussehende Materialien erstellen können.

Swift-Publisher-Symbol.

Swift Publisher für Mac

Preis: 19,99 US$

Swift Publisher ist eine besonders überzeugende und erschwingliche macOS-Alternative zu Microsoft Publisher. Diese Designsoftware bietet eine intuitive Oberfläche und Vorlagen, mit denen Sie alles gestalten können — von Speisekarten und Kalendern bis hin zu Broschüren und Marketingmaterialien.

Nutzer schätzen, dass die App von Anfang an leicht zu bedienen ist und dennoch erweiterte Funktionen bietet, um jedes Element eines Seitenlayouts präzise zu steuern. Swift Publisher ist eine hervorragende Wahl für eine breite Zielgruppe — von Hobbyanwendern bis hin zu Profis.

Vorteile:

  • Einmaliger Kauf, keine Abogebühren
  • Integrierte Vorlagen für einfaches Gestalten
  • Einfache Benutzeroberfläche mit Drag-and-drop-Funktionen
  • Nahtlose Integration mit Apple Kontakte und Fotos
  • Umfassende Nutzung von macOS-Funktionen für ein natives Benutzererlebnis
  • Die günstigste Option unter den kostenpflichtigen Apps

Nachteile:

  • Nur für Mac
  • Im Vergleich zu High-End-Software sind die Optionen für Textstile stärker begrenzt
Adobe-InDesign-Symbol.

Adobe InDesign

Preis: 22,99 US$/Monat

Adobe InDesign ist die Standardsoftware, die von führenden Designagenturen und Verlagen eingesetzt wird — und das spiegelt sich auch im Preis wider. Wenn Sie leistungsstarke Tools für Publishing auf Unternehmensebene sowie Funktionen für die Zusammenarbeit im Team benötigen, ist InDesign eine ausgezeichnete Wahl. InDesign bietet Werkzeuge zum Erstellen von Marketingmaterialien, Postern und Magazinen sowie interaktiven E-Books und digitalen Medien. Außerdem unterstützt es HTML5, Stylesheets, XML und andere Auszeichnungssprachen, was besonders hilfreich ist, wenn mit getaggten Inhalten online gearbeitet wird.

Viele Nutzer schätzen, dass sich diese App in die gesamte Produktpalette von Adobe integrieren lässt, darunter Illustrator, Photoshop und Lightroom. Für Kreativprofis, die besonders leistungsstarke Funktionen benötigen, ist InDesign eine der besten Optionen.

Vorteile:

  • Integration mit anderen Adobe-Apps
  • Adobes Creative Cloud vereinfacht die Zusammenarbeit von Teams an Projekten
  • Bewältigt komplexe Layouts und umfangreiche Dokumente problemlos
  • Hervorragende Typografie-Steuerung

Nachteile:

  • Monatliches Abonnement erforderlich, keine Option für einen einmaligen Kauf
  • Steile Lernkurve für Einsteiger
  • Keine Tablet- oder Webversion
  • Benötigt mehr Rechenleistung und Speicherplatz, um reibungslos zu laufen
Scribus-Symbol.

Scribus

Preis: Kostenlos

Für Designer mit begrenztem Budget oder auch für Kreative, die nur einmalig ein Publishing-Tool benötigen, ist Scribus eine Überlegung wert. Dieses Open-Source-Programm ermöglicht Seitenlayout-Design unter Mac OS und Windows sowie unter Linux, BSD Unix, Solaris und weiteren, weniger verbreiteten Plattformen. Es bietet alle Funktionen, die man von einem kostenpflichtigen Tool erwarten würde — etwa das Erstellen eigener Formen, Farbmanagement, Grafikunterstützung sowie Tools für die Zusammenarbeit.

Vorteile:

  • Kostenlos, ohne Abonnements oder Käufe
  • Funktionen auf professionellem Niveau
  • Benötigt nicht so viel Speicherplatz wie andere Publishing-Programme
  • Open Source
  • Läuft auf mehreren Plattformen

Nachteile:

  • Für Einsteiger nicht besonders intuitiv
  • Weniger Vorlagen als andere Optionen
  • Nur Community-basierter Support, kein offizieller Unternehmenssupport
QuarkXPress-Symbol.

QuarkXPress

Abonnement: 259 US$/Jahr
PDauerlizenz: 699 US$

QuarkXPress gibt es bereits seit 1987, und über Jahrzehnte war die Software besonders bei Zeitschriften- und Zeitungsverlagen beliebt. Auch wenn sie heute nicht mehr der Branchenstandard ist, bleibt sie dank ihrer Zuverlässigkeit und ihres Funktionsumfangs eine sehr leistungsfähige Publishing-App mit einer großen, treuen Nutzerbasis. QuarkXPress eignet sich ideal für textlastige Designs wie Bücher oder Magazine. Gleichzeitig können Sie damit Seitenlayouts, digitale Medien, Grafiken und Illustrationen erstellen sowie Fotos bearbeiten — alles in einer einzigen Software.

Vorteile:

  • Schnelles Erstellen von Layouts mithilfe von Vorlagen
  • Hervorragend geeignet für lange, textlastige Publikationen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Kein Abonnement erforderlich, einmaliger Kauf

Nachteile:

  • Die teuerste Option in unserer Liste
  • Die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu neueren Alternativen etwas veraltet
  • Nicht so einsteigerfreundlich wie einige andere Tools in unserer Liste
  • Langsamer und weniger reaktionsschnell als andere Publishing-Software
Canva-Symbol.

Canva

Preis: Kostenlos
Pro: 12,99 US$/Monat

Canva ist besonders, weil es sich um ein webbasiertes Publishing-Tool mit sehr vielfältigen Möglichkeiten handelt. Als eines der ersten Online-Design-Tools hat Canva entscheidend dazu beigetragen, Design dank seiner visuellen Weboberfläche für alle zugänglich zu machen. Die Software bietet von Designern erstellte Vorlagen für alles — von Partyeinladungen über Lebensläufe bis hin zu Social-Media-Materialien. Mit dem Programm lassen sich Instagram-Posts, Webbanner und Branding-Materialien einfach erstellen, selbst wenn Sie noch nie ein Grafikprogramm verwendet haben.

Vorteile:

  • Einfach und intuitiv zu bedienen
  • Tausende Vorlagen
  • Funktioniert in jedem Webbrowser
  • Tausende Illustrationen und Grafiken sowie ein integrierter KI-Bildgenerator

Nachteile:

  • Eingeschränkte Offline-Funktionen
  • Weniger präzise Steuerung einzelner Designelemente
  • Premium-Funktionen erfordern ein Abonnement
  • Nicht geeignet für komplexe oder mehrseitige Dokumente
Marq-Symbol.

Marq (früher Lucidpress)

Preis: Kostenlos
Pro: 10 US$/Monat

Marq hieß früher Lucidpress, ist aber weiterhin dasselbe webbasierte Tool, das Marken-Templates und Designfunktionen bietet. Es handelt sich um ein kollaboratives Design-Tool, das Teams dabei unterstützt, markenkonforme Inhalte zu erstellen und anzupassen. Eine umfassende Auswahl an Vorlagen ist vorhanden — Broschüren, Logos, Kataloge und Social-Media-Beiträge — sodass Kreative auch ohne fortgeschrittene Designkenntnisse schnell starten können.

Wenn Sie ein kleines Team haben, das gemeinsam an Branding- oder Marketingmaterialien arbeitet, lohnt es sich, Marq näher anzusehen.

Vorteile:

  • Funktionen für die Zusammenarbeit in Echtzeit
  • Cloudbasiertes Programm
  • Vorlagen für markenkonforme Inhalte

Nachteile:

  • Für den vollen Funktionsumfang ist ein Abonnement erforderlich
  • Kann bei großen Dokumenten langsam sein
  • Weniger erweiterte Designfunktionen als Desktop-Alternativen

So gelingt der reibungslose Wechsel von MS Publisher

Der Umstieg von Microsoft Publisher muss nicht überwältigend sein, wenn Sie rechtzeitig planen. Hier sind einige Schritte, die den Wechsel erleichtern.

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Microsoft-Publisher-Dateien. Wählen Sie aus, welche Dateien Sie konvertieren oder in einem anderen Tool neu erstellen möchten. Priorisieren Sie die wichtigsten Materialien und diejenigen, die Sie am häufigsten verwenden.
  2. Um Kompatibilitätsprobleme nach dem 1. Oktober 2026 zu vermeiden, sollten Sie Ihre Microsoft-Publisher-Dateien (.pub) schon jetzt als PDF exportieren, damit Sie weiterhin Zugriff auf Ihre Dokumente haben. Gehen Sie in Publisher zu Datei > Exportieren und wählen Sie für die beste Qualität PDF aus. Dieses Format erlaubt zwar keine spätere Bearbeitung der Dateien, bewahrt Ihre Arbeit aber zuverlässig.
  3. Probieren Sie andere Publishing-Programme aus, um Ihre wichtigsten Vorlagen neu zu erstellen und zu speichern. Nutzen Sie kostenlose Testversionen, um herauszufinden, mit welchem Tool Sie am liebsten arbeiten. Folgen Sie am besten einigen Tutorials, um praktische Erfahrung zu sammeln und herauszufinden, was sich für Ihren Workflow am angenehmsten anfühlt.

Lesen Sie außerdem Microsofts hilfreiche Tipps zur Migration Ihrer Dateien und dazu, wie Sie Ihre Arbeit bewahren können.

Fazit

Es ist nie leicht, von einer Software umzusteigen, die man gut kennt und lange genutzt hat. Doch mit dem Wechsel entstehen auch neue Möglichkeiten, die eigenen Designfähigkeiten zu erweitern. Vielleicht bevorzugen Sie eine kostenlose Option wie Scribus oder ein auf den Mac ausgerichtetes Tool wie Swift Publisher, das sich problemlos in andere Apple-Software integriert. Oder Sie haben ein großes Team, das den vollen Funktionsumfang von Adobe InDesign benötigt. Ganz gleich, wie Ihre Situation aussieht: Eine der sechs oben aufgeführten Optionen wird Ihren Anforderungen gerecht.

Beginnen Sie schon jetzt damit, andere Desktop-Publishing-Optionen zu erkunden, damit Sie sich mit der neuen Software vertraut machen können, bevor Microsoft Publisher im Oktober 2026 endgültig eingestellt wird. Die beste Alternative für Sie ist diejenige, die Ihnen alle benötigten Designfunktionen bietet, auf Ihrem Computer zuverlässig läuft und zu Ihrem Budget passt.

Aktualisiert: Mai 2026

Swift Publisher

DDesktop-Publishing-Software für Mac